Verkehrsunternehmen-Reisebüro Bruckner • Neustadt 1 • 92237 Sulzbach-Rosenberg • Tel.: 09661/81291 0 • Fax: 09661/81291 29
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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Ferienfreund Bruckner
Allgemeine Reisebedingungen 1. Abschluss des Reisevertrages 1.1.    Der   Reisevertrag   soll   schriftlich   mit   den   Formularen   des   Reiseveranstalters   (Reiseanmeldung   und Reisebestätigung)    einschließlich    sämtlicher   Abreden,    Nebenabreden    und    Sonderwünsche    geschlossen werden.     Bei     Vertragsschluss     oder     unverzüglich     danach     ist     dem     Reisenden     die     vollständige Reisebestätigung   auszuhändigen.   Dazu   ist   der   Reiseveranstalter   bei   kurzfristigen   Buchungen   weniger   als sieben   Werktage   vor   Reisebeginn   nicht   verpflichtet.   Ziff.1.1.   gilt   auch   für   elektronische   Reiseanmeldungen, deren Zugang wir als Veranstalter Ihnen unverzüglich elektronisch bestätigen. 1.2.    An   die   Reiseanmeldung   ist   der   Reisende   10   Tage,   bei   Reiseanmeldung   per   Fax,   E-Mail   und   SMS   5 Tage ,    gebunden.    Innerhalb    dieser    Frist    wird    die    Reise    durch    den    Veranstalter    bestätigt.    Kurzfristige Buchungen   zwei   Wochen   vor   Reisebeginn   und   kürzer   führen   durch   die   sofortige   Bestätigung   bzw.   durch   die Zulassung zur Reise zum Vertragsschluss. 1.3.    Bei   Onlinebuchungen   bietet   der   Reisende   dem   Reiseveranstalter   den   Abschluss   des   Reisevertrags durch   Betätigung   des   Buttons   „zahlungspflichtig   buchen“   verbindlich   an.   Dem   Kunden   wird   der   Eingang seiner   Buchung   (Reiseanmeldung)   unverzüglich   auf   elektronischem   Weg   bestätigt   (Eingangsbestätigung). Im Übrigen sind die Hinweise für Buchung und Reisebestätigung auf der Internetseite maßgeblich. 1.4.     Telefonisch    nimmt    der    Veranstalter,    worauf    der    Reisende    ausdrücklich    hinzuweisen    ist,    lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Ziff. 1.1. geschlossen werden. 1.5.    Eine   von   der   Reiseanmeldung   abweichende   Reisebestätigung   ist   ein   neuer   Vertragsantrag,   an   den   der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann. 2. Vermittelte Leistungen Bei   ausdrücklich   und   eindeutig   im   Prospekt,   den   Reiseunterlagen   und   in   den   sonstigen   Erklärungen   als vermittelt     bezeichneten     zusätzlichen     Nebenleistungen     (Besuch     von     Veranstaltungen     etc.)     ist     der Veranstalter   lediglich   Reisevermittler.   Bei   Reisevermittlungen   ist   eine   vertragliche   Haftung   als   Vermittler ausgeschlossen,   soweit   nicht   Körperschäden,   Vorsatz   oder   grobe   Fahrlässigkeit   vorliegen,   Hauptpflichten aus    dem    Reisevermittlervertrag    betroffen    sind,    eine    zumutbare    Möglichkeit    zum    Abschluss    einer Versicherung    besteht    oder    eine    vereinbarte    Beschaffenheit    fehlt.    Der    Veranstalter    als    Vermittler    haftet insofern   grundsätzlich   nur   für   die   Vermittlung,   nicht   jedoch   für   die   vermittelten   Leistungen   selbst   (vgl.   §§ 675, 631 BGB).Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß. 3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten 3.1.    Der   Veranstalter   unterrichtet   grundsätzlich   nur   die   Staatsangehörigen   eines   EU-Staates,   in   dem   die Reise    angeboten    wird,    über    die    jeweils    erforderlichen    Einreisedokumente    wie    z.    B.    Pass    und    Visum (einschließlich    der    Fristen    zur    Erlangung    dieser    Dokumente)    und    gesundheitspolizeiliche    Formalitäten (Impfungen   etc.)   durch   den   dem   Reisenden   überlassenen   Prospekt   oder   vor   Buchung   bzw.   vor   Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen). 3.2.    Nach   Erfüllung   der   Informationspflicht   gemäß   Ziff.   3.1.   hat   der   Reisende   selbst   die   Voraussetzungen   für die   Reiseteilnahme   zu   schaffen,   sofern   sich   der   Veranstalter   nicht   ausdrücklich   zur   Beschaffung   der   Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat. 3.3.    Kann   die   Reise   infolge   fehlender   persönlicher   Voraussetzungen   für   den   Reisebeginn   nicht   angetreten werden,    so    ist    der    Reisende    hierfür    verantwortlich,    wenn    dies    allein    auf    sein    schuldhaftes    Verhalten zurückzuführen    ist    (z.B.    kein    gültiges    Visum    oder    fehlende    Impfung).    Insofern    gilt    Ziff.    9.    (Rücktritt) entsprechend. 4. Zahlungen 4.1.    Sämtliche   Zahlungen   (Anzahlung   bzw.   Restzahlung)   des   Reisenden   sind   nur   nach   Aushändigung   des Sicherungsscheines   zu   leisten.   Kein   Sicherungsschein   ist   erforderlich,   wenn   die   Reise   nicht   länger   als   24 Sunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 EURO nicht übersteigt. 4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen. 4.3.      Der     Restbetrag     ist     auf     Anforderung     frühestens     drei     Wochen     –     bei     Reisen     mit     einer Mindestteilnehmerzahl   nach   Ziff.   13.   allerdings   frühestens   zwei   Wochen   –   vor   Reisebeginn   Zug   um   Zug gegen    Aushändigung    der    vollständigen    Reiseunterlagen,    soweit    für    die    Reise    erforderlich    und/oder vorgesehen (z.B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen. 4.4.    Vertragsabschlüsse   zwei   Wochen   vor   Reisebeginn   verpflichten   den   Reisenden   zur   sofortigen         Zahlung des   gesamten   Reisepreises   Zug   um   Zug   gegen   Aushändigung   der   vollständigen   Reiseunterlagen,   soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z.B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein). 5. Leistungen 5.1.    Prospekt-    und    Katalogangaben    sind    für    den    Veranstalter    grundsätzlich    bindend.    Hat    sich    der Veranstalter   im   Prospekt   ausdrücklich   Änderungen   der   Angaben   und   der   Preise   (siehe   Prospekt/Katalog) vorbehalten,   so   kann   der   Veranstalter   vor   Vertragsschluss   eine   konkrete   Änderung   der   Prospekt-   und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert. 5.2.    Die   vertraglichen   Leistungen   richten   sich,   abgesehen   von   Ziff.   5.1.,   nach   der   bei   Vertragsschluss maßgeblichen      Leistungsbeschreibung      (Prospekt/Katalog)      sowie      den      weiteren      Vereinbarungen, insbesondere nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung. 6. Preisänderungen 6.1.     Der    Veranstalter    kann    vier    Monate    nach    Vertragsschluss    Preiserhöhungen    bis    zu    5    %    des Gesamtreisepreises   verlangen,   wenn   nachweisbar   und   erst   nach   Vertragsabschluss   konkret   eintretend einer    Erhöhung    der    Beförderungskosten,    der    Abgaben    für    bestimmte    Leistungen,    wie    Hafen-    oder Flughafengebühren,   oder   einer   Änderung   der   für   die   betreffende   Reise   geltenden   Wechselkurse   Rechnung getragen   wird.   Auf   den   genannten   Umständen   beruhende   Preiserhöhungen   sind   nur   insoweit   zulässig,   wie sich   die   Erhöhung   ausgehend   vom   Beförderungs-,   Abgaben-   und   Wechselkursanteil   konkret   berechnet   auf den Reisepreis auswirkt. 6.2.    Eine   Preiserhöhung   kann   nur   bis   zum   21.   Tag   vor   dem   vereinbarten   Abreisetermin   verlangt   werden. Eine   nach   Ziffer   6.1.   zulässige   Preisänderung   hat   der   Veranstalter   dem   Reisenden   unverzüglich   nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären. 6.3.     Bei    Preiserhöhungen    nach    Vertragsschluss    um    mehr    als    5    %    des    Gesamtreisepreises    kann    der Reisende     kostenlos     zurücktreten     oder     stattdessen     die     Teilnahme     an     einer     anderen     mindestens gleichwertigen   Reise   verlangen,   wenn   der   Veranstalter   in   der   Lage   ist,   eine   solche   Reise   ohne   Mehrpreis   für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. 6.4.    Die   Rechte   nach   Ziffer   6.3.   hat   der   Reisende   unverzüglich   nach   der   Erklärung   des   Veranstalters   diesem gegenüber geltend zu machen. 7. Leistungsänderungen 7.1.       Änderungen      und     Abweichungen      einzelner      Reiseleistungen      vom      Reisevertrag,      die      nach Vertragsabschluss   notwendig   werden   und   vom   Veranstalter   nicht   wider   Treu   und   Glauben   herbeigeführt wurden    sind    zulässig.    Sie    sind    aber    nur    gestattet,    soweit    die    Änderungen    oder   Abweichungen    nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. 7.2.     Eine    zulässige    Änderung    einer    wesentlichen    Reiseleistung    hat    der    Veranstalter    dem    Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären. 7.3.    Im   Fall   der   erheblichen   Änderung   einer   wesentlichen   Reiseleistung   kann   der   Reisende   vom   Vertrag zurücktreten   oder   stattdessen   die   Teilnahme   an   einer   mindestens   gleichwertigen   anderen   Reise   verlangen, wenn   der   Veranstalter   in   der   Lage   ist,   eine   solche   Reise   ohne   Mehrpreis   für   den   Reisenden   aus   seinem Angebot anzubieten. 7.4.     Für    den    Fall    einer    zulässigen    Änderung    bleiben    die    übrigen    Rechte    (insbesondere    Minderung, Schadensersatz) unberührt. 8.    Ersatzreisende Der   Reisende   kann   sich   bis   zum   Reisebeginn   durch   einen   Dritten   ersetzen   lassen,   sofern   dieser   den besonderen    Reiseerfordernissen    genügt    und    seiner    Teilnahme    nicht    gesetzliche    Vorschriften    oder behördliche   Anordnungen   entgegenstehen   und   der   Veranstalter   der   Teilnahme   nicht   aus   diesen   Gründen widerspricht.   Der   Reisende   und   der   Dritte   haften   dem   Veranstalter   als   Gesamtschuldner   für   den   Reisepreis und für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten . 9.    Rücktritt des Kunden – Nichtantritt der Reise 9.1.    Nach   dem   jederzeit   vor   Reisebeginn   möglichen   Rücktritt   ist   der   Reisende   verpflichtet,   grundsätzlich pauschal     folgende     Entschädigungen     ausgehend     vom     Gesamtreisepreis     je     nach     Reiseart     und Rücktrittszeitpunkt vor Reisebeginn zu zahlen: Busreisen bis 30 Tage vor Reisebeginn   5 % ab 29. Tag vor Reisebeginn 15 % ab 14. Tag vor Reisebeginn 35 % ab 7. Tag vor Reisebeginn 50 % Bahnreisen bis 30 Tage vor Reisebeginn   5 % ab 29. Tag vor Reisebeginn 15 % ab 14. Tag vor Reisebeginn 40 % ab 7. Tag vor Reisebeginn 60 % Flugpauschalreisen (Linien- oder Charterflug) bis 30 Tage vor Reisebeginn 15 % ab 29. Tag vor Reisebeginn 25 % ab 14. Tag vor Reisebeginn 40 % ab 7. Tag vor Reisebeginn 60 % See- und Flusskreuzfahrten bis 30 Tage vor Reisebeginn 20 % ab 29. Tag vor Reisebeginn 35 % ab 14. Tag vor Reisebeginn 55 % ab 7. Tag vor Reisebeginn 70 % ab 3. Tag vor Reisebeginn 80 % Mietwagen und Campmobile bis 30 Tage vor Reisebeginn 20% ab 29. Tag vor Reisebeginn 35% ab 14. Tag vor Reisebeginn 50% ab 7. Tag Reisebeginn 70% ab 3. Tag vor Reisebeginn 80% Maßgeblich ist bei kombinierten Reisen die konkrete Bezeichnung der Reise im Prospekt bzw. Katalog.   9.2.    Maßgeblich   für   den   Lauf   der   Fristen   ist   der   Zugang   der   Rücktrittserklärung   beim   Veranstalter   oder   bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen. 9.3.    Dem   Reisenden   wird   ausdrücklich   der   Nachweis   gestattet,   dass   der Anspruch   auf   Entschädigung   nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei. 9.4.  Auf den Nichtantritt der Reise werden die Ziff. 9.1. – 9.3. entsprechend angewandt. 10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden Verlangt     der     Reisende     nach     Vertragsschluss     Änderungen     oder     Umbuchungen,     so     kann     der Reiseveranstalter   bei   Vornahme   entsprechender   Umbuchungen   etc.   ein   Bearbeitungsentgelt   pauschaliert 15   EURO   verlangen,   soweit   er   nach   entsprechender   ausdrücklicher   Information   des   Reisenden   nicht   ein höheres   Bearbeitungsentgelt   oder   eine   höhere   Entschädigung   nachweist,   deren   Höhe   sich   nach   dem Reisepreis   unter Abzug   des   Wertes   der   von   dem   Reiseveranstalter   ersparten Aufwendungen   sowie   dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann. 11. Reiseabbruch Wird   die   Reise   nach   Reisebeginn   infolge   eines   Umstandes   abgebrochen,   der   in   der   Sphäre   des   Reisenden liegt   (z.B.   Krankheit),   so   ist   der   Veranstalter   verpflichtet,   bei   den   Leistungsträgern   die   Erstattung   ersparter Aufwendungen   sowie   erzielter   Erlöse   aus   der   Verwertung   der   nicht   in   Anspruch   genommenen   Leistungen zu   erreichen.   Das   gilt   nicht,   wenn   völlig   unerhebliche   Leistungen   betroffen   sind   oder   wenn   einer   Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen. 12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden - Mitwirkungspflichten 12.1.    Der   Veranstalter   kann   den   Reisevertrag   fristlos   kündigen,   wenn   der   Reisende   trotz   Abmahnung erheblich   weiter   stört,   so   dass   seine   weitere   Teilnahme   für   den   Veranstalter   und/oder   die   Reiseteilnehmer nicht   mehr   zumutbar   ist.   Dies   gilt   auch,   wenn   der   Reisende   sich   nicht   an   sachlich   begründete   Hinweise hält.    Dem    Veranstalter    steht    in    diesem    Fall    der    Reisepreis    weiter    zu,    soweit    sich    nicht    ersparte Aufwendungen    und    Vorteile    aus    einer    anderweitigen    Verwertung    der    Reiseleistung(en)    ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt. 12.2.    Der   Reisende   soll   die   ihm   zumutbaren   Schritte   (z.   B.   Information   des   Veranstalters)   unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten. 13. Mindestteilnehmerzahl 13.1.    Ist   in   der   Beschreibung   der   Reise   (Prospekt/Katalog)   ausdrücklich   und   in   der   Reisebestätigung   auf eine   bestimmte   Mindestteilnehmerzahl   und   die   Rücktrittserklärungsfrist   (spätestens   bis   zwei   Wochen   vor Reisebeginn)   hingewiesen   und   wird   diese   Mindestteilnehmerzahl   nicht   erreicht,   so   kann   der   Veranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht ist und die Reise nicht durchgeführt wird. 13.2.    Der   Veranstalter   wird   dem   Reisenden   die   Erklärung   nach   Ziffer   13.1.   unverzüglich   nach   Kenntnis   der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn zugehen lassen. 13.3.    Der   Reisende   kann   die   Teilnahme   an   einer   mindestens   gleichwertigen   anderen   Reise   verlangen, wenn   der   Veranstalter   in   der   Lage   ist,   eine   solche   Reise   ohne   Mehrpreis   für   den   Reisenden   aus   seinem Angebot anzubieten. 13.4.     Der    Reisende    hat    sein    Recht    nach    Ziffer    13.3.    unverzüglich    nach    Zugang    der    Erklärung    des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen. 13.5.    Macht   der   Reisende   nicht   von   seinem   Recht   nach   Ziffer   13.3.   Gebrauch,   so   ist   der   vom   Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten. 14. Kündigung infolge höherer Gewalt 14.1.    Erschwerung,   Gefährdung   oder   Beeinträchtigung   erheblicher   Art   durch   bei   Vertragsschluss   nicht vorhersehbare    Umstände    berechtigen    beide    Teile    nach    §    651    j    Abs.    1    BGB    zur    Kündigung    des Reisevertrages. 14.2.  Entschädigungen und Abrechnungen ergeben sich aus § 651 j Abs. 2 BGB. 14.3.     Der    Veranstalter    ist    im    Kündigungsfall    zur    Rückbeförderung    verpflichtet,    falls    der    Vertrag    die Beförderung   mit   umfasst.   In   jedem   Fall   hat   er   die   zur   Vertragsaufhebung   erforderlichen   Maßnahmen   zu ergreifen. 14.4.  Informationspflichten des Veranstalters im Übrigen bleiben unberührt. 15.     Reisemängel, Obliegenheiten des Reisenden, Rechte des Reisenden 15.1.    Bei   nicht   vertragsgemäßen   Reiseleistungen   kann   der   Reisende   Abhilfe   (Mangelbeseitigung   oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen. 15.2.    Reisemängel   sind   am   Urlaubsort   beim   Reiseleiter   anzuzeigen.   Ist   am   Urlaubsort   kein   Reiseleiter vorhanden,    sind    Reisemängel    direkt    beim    Veranstalter    anzuzeigen    (Erreichbarkeiten,    Telefon-    und Faxnummern   ergeben   sich   aus   den   Reiseunterlagen).   Dies   gilt   dann   nicht,   wenn   die   Mängelanzeige   dem Reisenden    wegen    erheblicher    Schwierigkeiten    unzumutbar    ist.    Bei    schuldhaftem    Unterlassen    der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu. 15.3.    Der   Reisende   kann   selbst   zur Abhilfe   schreiten,   wenn   die   Reise   einen   Mangel   oder   Mängel   aufweist, er   dem   Veranstalter   eine   angemessene   Frist   zur   Abhilfe   setzt   und   der   Veranstalter   bis   zum   Ablauf   dieser Frist    nicht    für   Abhilfe    (vgl.    Ziff.    15.1.)    sorgt.    Der    Reisende    kann    dann    Ersatz    seiner    erforderlichen Aufwendungen   verlangen.   Keine   Fristsetzung   ist   bei   Verweigerung   der Abhilfe,   bei   besonderem   Interesse des    Reisenden    an    sofortiger    Selbsthilfe    erforderlich,    ferner    bei    unverhältnismäßigem    Aufwand    des Veranstalters. 15.4.1.    Der   Reisende   kann   den   Reisevertrag   kündigen,   wenn   die   Reise   durch   den   Reisemangel   erheblich beeinträchtigt   ist,   er   dem   Veranstalter   eine   angemessene   Frist   zur   Abhilfe   setzt   und   diese   Frist   nutzlos verstreicht.   Die   Fristsetzung   ist   nicht   erforderlich   bei   Unmöglichkeit   der Abhilfe, Abhilfeverweigerung,   wenn die   sofortige   Kündigung   durch   ein   besonderes   Interesse   des   Reisenden   gerechtfertigt   ist   oder   wenn   dem Reisenden   die   Reise   infolge   eines   Mangels   aus   wichtigem   und   für   den   Veranstalter   erkennbarem   Grund nicht zuzumuten ist. 15.4.2.    Bei   berechtigter   Kündigung   kann   der   Veranstalter   für   erbrachte   oder   zur   Beendigung   der      Reise noch   zu   erbringende   Reiseleistungen   nur   eine   Entschädigung   verlangen   (Berechnung   nach   §   651   e) Abs. 3   BGB).   Bei   wertlosen   („kein   Interesse“   des   Reisenden)   erbrachten   oder   zu   erbringenden   Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche. 15.4.3.     Der    Veranstalter    hat    nach    Kündigung    die    erforderlichen    Maßnahmen    zu    treffen,    für    die Rückbeförderung    zu    sorgen    und    die    Mehrkosten    zu    tragen,    wenn    die    Beförderung    Bestandteil    des Reisevertrages ist. 15.5.     Der    Reisende    kann    unbeschadet    der    Minderung    oder    der    Kündigung    Schadensersatz    wegen Nichterfüllung   verlangen,   es   sei   denn,   der   Mangel   beruht   auf   einem   Umstand,   den   der   Veranstalter   nicht zu vertreten hat. 16. Haftungsbeschränkung 16.1.    Die   vertragliche   Haftung   des   Veranstalters   für   Schäden,   die   nicht   Körperschäden   sind,   ist   auf   den dreifachen Reisepreis beschränkt, 16.1.1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder 16.1.2.    soweit   der   Veranstalter   für   einen   dem   Reisenden   entstehenden   Schaden   allein   wegen   eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. 16.2.      Gelten     für     eine     von     einem     Leistungsträger     zu     erbringende     Reiseleistung     internationale Übereinkommen   oder   auf   diesen   beruhende   gesetzliche   Bestimmungen,   nach   denen   ein   Anspruch   auf Schadensersatz   nur   unter   bestimmten   Voraussetzungen   oder   Beschränkungen   geltend   gemacht   werden kann,   so   kann   sich   der   Veranstalter   gegenüber   dem   Reisenden   auf   diese   Übereinkommen   und   die   darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen. 17.     Ausschlussfrist und Verjährung 17.1.    Ansprüche   wegen   mangelhafter   Reiseleistung   nach   den   §§   651   c   bis   651   f   BGB   –   ausgenommen Körperschäden    -    hat    der    Reisende    innerhalb    eines    Monats    nach    der    vertraglich    vorgesehenen Beendigung   der   Reise   gegenüber   dem   Veranstalter   geltend   zu   machen,   sofern   nicht   die   Frist   ohne eigenes Verschulden nicht eingehalten werden konnte. 17.2.    Ansprüche   des   Reisenden   im   Sinne   der   Ziffer   17.1.   –   ausgenommen   Körperschäden   -   verjähren grundsätzlich   in   einem   Jahr   nach   dem   vertraglich   vorgesehenen   Reiseende.   Die   Verjährungsfrist   von einem   Jahr   beginnt   nicht   vor   Mitteilung   eines   Mangels   an   den   Veranstalter   durch   den   Reisenden.   Bei grobem   eigenem   Verschulden   sowie   bei   Arglist   verjähren   die   in   Ziffer   17.1.   betroffenen   Ansprüche   in   drei Jahren. 18. Verbraucherstreitbeilegung und Online-Streitbeilegungsplattform 18.1. Unsere Unternehmen (Verkehrsunternehmen-Reisebüro H. Bruckner, Inh. Peter Bruckner und Reisebüro Reichert GmbH) nehmen nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil. 18.2. Online-Streitbeilegungsplattform: Die Europäische Kommission stellt unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/        eine      Plattform      zur      Online-Beilegung      verbraucherrechtlicher Streitigkeiten für Vertragsabschlüsse über die Internetseite des Veranstalters oder mittels E-Mail bereit.